PocketViewer
Der PocketViewer ist ein kleiner, aber leistungsstarker, Konkurrent zum allgemein
bekannten Palm. Nicht nur, dass das Produkt von Casio flacher ist und die Daten
auch ohne Batterien über Jahre hinweg erhalten bleiben, er kostet auch
nur einen Bruchteil und ist somit als Einsteigergerät nicht zu verachten.
Wer sich mal näher mit dem PocketViewer auseinandersetzen will, sollte
mal folgende Seite besuchen: www.pocketviewer.de
Dort findet man neben den technischen Daten der verfügbaren Geräte
auch einen riesigen Downloadbereich von guter Freeware.
MenuCreator
Gleich das erste Projekt im Zusammenhang mit dem PocketViewer ist eine grafische
Windowsoberfläche, mit deren Hilfe das Erstellen von Menüs bzw. Tastaturen
kinderleicht ist.
Das von Casio kostenlos erhältliche SDK hat den entscheidenen Nachteil,
dass die drucksensitiven Tasten auf dem Bildschirm nicht über Drag-and-Drop
erstellt werden, sondern über Befehle, in denen die absoluten Koordinaten
eingetragen werden müssen. Nun kann man sich zwar die Mühe machen,
seine Menüs mit den Tasten auf einem karierten Blatt Papier aufzumalen,
um dann die Positionen auszuzählen, oder man verwendet den MenuCreator.
Dieser beinhaltet ein Feld, welches dem Touchpanel auf dem PocketViewer entspricht.
Man lädt die passende Grafik, z.B. eine Tastatur und plaziert diese. Anschließend
mit der Maus die einzelnen Felder markieren, jeweils einen Namen verteilen.
Dann noch einen Namen für das Projekt und anschließend wird der c-Quellcode
generiert, der sofort in eigene Programme eingebunden werden kann.
Nach dem Starten ergibt sich folgendes Bild. Die weisse Fläche stellt die 160x160 Pixel des Displays dar. Es steht noch eine Zoom-Funktion zur Verfügung, mit der die Oberfläche bis um das dreifache vergrößert werden kann.

Wählt man den Button 'Bitmap', kann das passende Objekt als bmp-Datei ausgewählt werden. Es ist darauf zu achten, dass nur die mitgelieferten Grafiken verwendet werden dürfen, da nur diese auch tatsächlich im Betriebssystem des PocketViewers integriert sind.

Das blaue Rechteck zeigt die spätere Position der Grafik, die mit der Maus noch verschoben werden kann. Mit einem Klick der rechten Maustaste wird die Position übernommen und das Bitmap angezeigt. Es sollte im 'Öffnen'-Dialog die Grafik nicht mit einem Doppelklick, sondern nur über den Button 'Öffnen' geöffnet werden, ansonsten kann es sein, dass der zweite Klick schon die Position auf dem weissen Feld festlegt.

Nun, wo die Tastatur abgelegt wurde, kann mit Hilfe der Maus in der gewünschten Position das Tastenfeld eingezeichnet werden. Im Beispiel ist nur die '0' aktiv. Sobald die Maustaste losgelassen wird, springt der Focus in das Feld 'KeyName'. Wie der Name schon sagt, ist dort die Bezeichnung für die Taste einzugeben. Einmal Set geklickt und der nächste Button kann gezeichnt werden. Sollte allerdings die Position oder der Name fehlerhaft sein, kann dies mit 'Undo' rückgängig gemacht werden.

Am Ende wird noch der Name für das zu erzeugende header- und c-file unter 'Name' eingetragen, und die Generierung der Dateien kann mit einem Klick auf 'CreateCode' erfolgen. Unter 'c:\' finden sich dann zwei neue Dateien (eine .h und .c), die dann weiter verwendet werden können.

Soll ein komplett neues Menü aufgebaut werden, kann der Prozess mit 'Clear' in den Ursprungszustand versetzt werden.
Download