10Bit Lauflicht

Wer hat nicht schon davon geträumt, ein eigenes Lauflicht für den Partykeller oder die nächste Party. Auch ich bin, trotz fehlendem Keller, diesem Traum verfallen. Somit ist die folgende Schaltung eines meiner ersten Projekte gewesen.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Die zehn Ausgänge von IC1,einem Dezimalzähler, treiben über entsprechend dimensionierte Transistorstufen die Leuchtdioden. Ein NE555 sorgt für den richtigen Takt und die Laufgeschwindigkeit des Lauflichtes. C1, R22 und R21 beeinflussen die Frequenz der Impulse, die IC2 liefert. R21 ist deshalb als verstellbarer Widerstand ausgelegt.

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Bauteilplan
IC1 NE555 R11 .. R20 6,8 kOhm
IC2 CD 4017 R21 220 kOhm
T1 .. T10 TUN (z.B. BC 547B) R22 4,7 kOhm
C1 3,3 uF R23 6,8 kOhm
R1 .. R10 560 Ohm bei LED=20mA R24 1 kOhm

8Bit programmierbares Lauflicht

Tja, es hatte nicht lange gedauert, da hatte Lauflicht Nr. 1 seinen Reiz verloren... Also musste schnell ein neues her. Leider ist die vorgestellte Schaltung keine Eigenentwicklung. Ich habe lediglich kleinere Änderungen vorgenommen. Aber die Arbeitsweise fand ich damals wie heute einfach genial. Grund genug, dieses Lauflicht zu erwähnen.

Herzstück im programmierbaren Lauflicht ist das 8Bit Schieberegister IC2. Seine Ausgänge treiben die LED's. Hierbei ist zu beachten, dass dies nur bei den sogenannten LowCurrent-LED's unbedenklich ist. Andernfalls ist eine einfache Emitterschaltung wie im oberen Lauflicht zu implementieren.
Es gibt zwei Betriebsmodi. Einmal den Programmiermodus und den "Run"-Modus. Programmiert wird das Schieberegister Bit für Bit über einen einfachen Taster. Jedes Bit entspricht hier natürlich einer LED.
Nun zur Umsetzung: die Daten des Laufmusters werden seriell an den Eingängen A und B eingegeben. Bei gedrücktem Taster Reset wird eine '0' ansonsten eine '1' geschrieben. Der NE555, der auch hier den Takt generiert, er ist direkt mit dem Clock-Eingang von IC2 verbunden und erzeugt nun einen Impuls. Das gerade geschriebene Bit wird nun um eine Position nach rechts geschoben und das nächste kann programmiert werden.
Sind nun alle 8Bits im Schieberegister abgelegt, wird der Schalter auf Run gelegt. Das Tolle ist nun, dass das höchstwertigste Bit nun automatisch an die Eingänge gelegt und beim nächsten Puls übernommen wird. So werden die Daten endlos im Kreis geschoben. Es sei noch erwähnt, dass während des Programmiervorganges die Laufgeschwindigkeit sehr klein sein sollte, da nicht ausgewertet wird, ob eine Eingabe erfolgt ist.
Wem die Speichertiefe von 8Bit nicht ausreicht, kann beliebig viele Schieberegister aneinander hängen. Die Eingänge des nächsten IC's werden an den Ausgang Q8 des vorherigen gelegt. Q8 des letzten IC's geht an die Eingänge des ersten, so wird der Kreis geschlossen und die Daten gehen nicht verloren.

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Bauteilplan
IC1 74LS164 R10 250 kOhm
IC2 NE555 R11 4,7 kOhm
R1 .. R8, R13 270 Ohm R12 6,8 kOhm
R9 1 kOhm C1 3,3 uF